Maler/-in und Lackierer/-in

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Das Maler- und Lackiererhandwerk umfasst über 70 verschiedene Tätigkeitsbereiche und ist damit einer der vielseitigsten Ausbildungsberufe. Maler/-innen und Lackierer/-innen lackieren oder spritzen Oberflächen mit speziellen Beschichtungssystemen, verputzen oder tapezieren. Sie entwerfen, zeichnen, malen und kleben Schriften oder wenden gestaltende Maltechniken an.

 

Eingangsvoraussetzungen

Bewerber/-innen sollten ein gutes Farbsehvermögen haben, handwerklich geschickt sein, sich für Farben und Muster interessieren und gerne mit Menschen zu tun haben. Ein Hauptschulabschluss (Sek. I nach Klasse 10) oder die Fachoberschulreife bilden eine gute Basis für die Teilnahme am Berufsschulunterricht.

 

Lehrerinnen/Lehrer-Team

Im Bildungsgang unterrichtet ein engagiertes Lehrerteam:

  • Thomas Bardehle (Fachunterricht)
  • Kathrin Schlosser (Technologische Übungen)
  • Werner Sondermann (Leiter des Bildungsganges Maler/-in und Lackierer/-in)
  • Anja Spieß (Fachunterricht, Wirtschafts- und Betriebslehre)
  • Rötger Terwellen (EDV/Mediendidaktik)
  • Dr. Roland Wahl (Abteilungsleiter Farbe – Werbung)

Hinzu kommen weitere Lehrerinnen und Lehrer in den berufsübergreifenden Lernbereichen.

 

Unterrichtsorganisation

Der Unterricht setzt sich zusammen aus dem berufsbezogenen Lernbereich mit den Bündelungsfächern

  • Arbeitsorganisation und Wirtschaftsprozesse
  • Oberflächenbearbeitung und Instandsetzung
  • Gestaltung

und dem allgemeinbildenden und berufsübergreifenden Bereich

  • Deutsch/Kommunikation
  • Wirtschafts- und Betriebslehre
  • Religionslehre
  • Sport/Gesundheitsförderung
  • Politik/Gesellschaftslehre

Je Ausbildungsjahr finden 10-12 Wochen Unterricht statt, die in Blockform angeboten werden.

 

Das besondere Profil

Im Bildungsgang Maler/-in und Lackierer/-in am Berufskolleg Ost der Stadt Essen beschulen wir ca. 220 Auszubildende in den Unter-, Mittel- und Oberstufen. Innerhalb der Stufenausbildung wird im dritten Jahr schwerpunktmäßig die Fachrichtung »Gestaltung und Instandhaltung« angeboten.

Die Unterrichtsinhalte beziehen sich auf den neuen Lehrplan für den Ausbildungsberuf Bauten- und Objektbeschichter/-in und Maler und Lackierer/-in. Die neue Ausbildungsordnung (AO) beinhaltet einen Wandel zum aktiven Handlungslernen mit Lernfeldern, auch in der Berufsschule. Damit verbunden sind ganzheitlich orientierte Lernprozesse und vollständig auszuführende Handlungen:

Sich informieren › planen › entscheiden › ausführen › kontrollieren › bewerten.
Allgemein üblich sind Lernsituationen und Projekte mit fachlichen Problemen, die sich eng auf die Berufspraxis des Malers und Lackierers beziehen. Zentraler Bestandteil ist die Lernortkooperation zwischen Betrieben – auch vertreten durch die Malerinnung – der Berufsschule und der Überbetrieblichen Ausbildung (ÜBA).

Der Bildungsgang Maler/-in und Lackierer/-in arbeitet dabei Hand in Hand mit engagierten Ausbildungsbetrieben und Partnern der Farben- und Lackindustrie sowie des Handels. Über ausgewählte Unterrichtsprojekte und deren Ergebnisse wird bundesweit in der Fachpresse berichtet.

 

Ausbildungsinhalte nach Lernfeldern

Maler-Unterstufe
Lernfeld 1: Metallische Untergründe bearbeiten
Lernfeld 2: Nichtmetallische Untergründe bearbeiten
Lernfeld 3: Oberflächen und Objekte herstellen
Lernfeld 4: Oberflächen gestalten

Maler-Mittelstufe
Lernfeld 5: Schutz- und Spezialbeschichtungen ausführen
Lernfeld 6: Instandhaltungsmaßnahmen ausführen
Lernfeld 7: Dämm-, Putz- und Montagearbeiten ausführen
Lernfeld 8: Oberflächen und Objekte bearbeiten und gestalten

Maler-Oberstufe
Lernfeld 9: Innenräume gestalten
Lernfeld 10: Fassaden gestalten
Lernfeld 11: Objekt in Stand setzen
Lernfeld 12: Dekorative und kommunikative Gestaltungen ausführen
Der qualifizierte Unterricht am Berufskolleg schafft notwendige Voraussetzungen zum Bestehen der Zwischen- und Abschlussprüfungen und vertieft beispielhaft spezielle Aspekte und fachliche System-Zusammenhänge – z. B. grundlegendes Fachwissen zu den Eigenschaften von Holz/Holzwerkstoffen oder mineralischen Untergründen, Untergrundprüfungen und Vorbereitungen (Übungen), beispielhafte Beschichtungsaufbauten (Experimente/Übungen), Aufmaßermittlung, Flächenberechnung und Kalkulation/Materialmengenermittlung.

Bei entsprechenden schulischen Leistungen in der Berufsschule kann der Maler- und Lackierer/-in mit der Gesellenprüfung einen höher qualifizierenden Schulabschluss erlangen.
Eine erfolgreiche Ausbildung in Verbindung mit einer Fachoberschulreife berechtigt zum Besuch der Klasse 12 der Fachoberschule für Gestaltung.

Ein anschließendes Studium an einer Fachhochschule oder integrierten Gesamtschule ist möglich.

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