Projekttage „Arbeits- und Gesundheitsschutz“ in der Bauabteilung

3. März 2020
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Am 3. und 4. März fanden in der Bauabteilung des BKO zum dritten mal die Projekttage zum Thema „Arbeits- und Gesundheitsschutz“ statt. In Vorträgen und Workshops der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, dem Arbeitsmedizinischen Dienst der BG und der Barmer Krankenkasse wurden alle im Blockunterricht beschulten Bildungsgänge (Asphaltbauer, Beton- und Stahlbetonbauer, Gleisbauer, Kanalbauer, Rohrleitungsbauer, Straßenbauer) zu verschiedenen Schwerpunktthemen weitergebildet bzw. geschult.

Im Workshop der IG BAU wurden in Kleingruppen die Bereiche persönliche Schutzausrüstung, Staubbelastung und Arbeitszeit thematisiert. Im Anschluss an eine Informations-/Arbeitsphase tauschten sich die Schülerinnen und Schüler über die Inhalte ihrer Themen aus.

Die BG informierte z.B. die Kanalbauer und Rohrleitungsbauer über besondere Gefahren im Bereich des Erdbaus, die Gleisbauer über Gefahren im Schienenbereich und die Beton- und Stahlbetonbauer über den richtigen Aufbau verschiedener Gerüstarten.

Die körperliche Belastung durch Sonneneinstrahlung bekommt seit einigen Jahren eine immer größere Bedeutung. Das Entwickeln eines Bewusstseins für den UV-Schutz ist vor allem bei Arbeiten, bei denen man der Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, umso wichtiger. Im Workshop des Arbeitsmedizinischen Dienstes der BG konnten die Auszubildenden nach einer Inputphase ihren Hauttyp testen lassen und bekamen Material für den eigenen Hautschutz. Außerdem wurde die Möglichkeit geboten, einen Sehtest zu machen.

Die Barmer Krankenkasse organisierte den weiteren Workshop „Körperliche Prävention bei schweren Arbeiten – richtig Heben und Tragen“. Nach einem Vortrag über ergonomische Arbeitsbedingungen und der Vermittlung von Grundkenntnissen zu den besonderen Belastungen bei körperlich anspruchsvollen Arbeiten wurde in einigen Übungen das richtige Heben und Tragen thematisiert.

Die Bauabteilung bedankt sich an dieser Stelle nochmal bei den Veranstaltern der Workshops, insbesondere bei den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern.

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