
Abteilung Holztechnik & Gestaltung
Abteilung Holztechnik & Gestaltung
Folgende Berufe werden von uns im dualen System unterrichtlich versorgt:
Herzlich willkommen
… in der Abteilung Holztechnik & Gestaltung am BKO.
Erfahren Sie mehr über unseren Unterricht, unsere Projekte und Ihre Ansprechpartner*innen.
Unterricht
Die Ausbildung in den einzelnen Ausbildungsberufen dauert im Regelfall 3 Jahre – eine Verkürzung ist evtl. unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
Die Ausbildungsberufe Tischler/-in und Raumausstatter fallen in den Zuständigkeitsbereich der Handwerkskammer (HWK). Die Ausbildung zum/zur Gestalter/-in für visuelles Marketing ist die Industrie und Handelskammer (IHK) zuständig. Diese überprüfen, organisieren und begleiten die einzelnen Bereiche der Ausbildung.
Grundlage der schulischen Ausbildung sind die entsprechenden Lehrpläne für das Berufskolleg:
- Gestalterin für visuelles Marketing/ Gestalter für visuelles Marketing (Schule in NRW , Lehrplan zur Erprobung; Jahr 2004)
- Tischlerin/ Tischler (Schule in NRW Heft Nr. 4136, Jahr 2010)
- Raumausstatterin/ Raumausstatter (Schule in NRW Heft, Lehrplan zur Erprobung, Jahr 2004)
Diese Lehrpläne beinhalten das Lernfeldkonzept als grundlegendes Prinzip. Die Lernfelder sind schulintern durch Lernsituationen konkretisiert worden. Ausgehend von praxisorientierten Situationen erfolgt der Unterricht somit in Lernsituationen. Anhand dieser werden theoretische Grundlagen im berufsbezogenen Bereich grundlegend und umfassend erarbeitet. Jede Lernsituation endet mit einem Handlungsprodukt.
Dieser Lernprozess wird von den allgemeinbildenden Fächern vervollständigt.
Regelmäßige Ausflüge, Exkursionen zu Messen, Museen, Ausstellungen, Herstellern und Betrieben ergänzen unsere schulische Arbeit.
Arbeits- und Rahmenbedingungen
Wir bieten gute Ausstattungen mit Fachräumen und Werkstätten:
- Tischlerwerkstatt
- Computerraum
- Computerwagen mit Laptops
- Kreativraum Gestalter/in für visuelles Marketing
- Schaufenster
- Werkstattraum Raumausstatter/-in
Ansprechpartner*in
Frau Schipper, Abteilungsleitung
s.schipper@bko-essen.de
Frau Vor, stv. Abteilungsleitung
m.vor@bko-essen.de
Abteilung Holztechnik & Gestaltung
Gestalter*in für visuelles Marketing
Berufsbild
Gestalter/-innen für visuelles Marketing sind für die Gestaltung von Ausstellungs-, Präsentations- oder Verkaufsräumen – Schaufenstern | Messeständen | Werbeflächen – zuständig. Hierbei werden Produkte und Waren nach den Grundregeln der Gestaltung verkaufsfördernd eingesetzt und präsentiert. Der Eyecatcher.
Grundlage Ihrer gestalterischen Arbeit bildet ein Konzept, welches mit Skizzen, Grafikprogrammen und Entwürfen erstellt wird. Zudem enthält Ihre Konzeption passende, verkaufsfördernde Werbemaßnahmen – Plakate | Flyer | Give aways etc. . Abhängig von dem Kundenwusch können zudem spezielle Verkaufsaktionen und Verkaufsevents zusätzlich in die Konzeption integriert werden. Dafür benötigen Sie grundlegende kaufmännische Fähigkeiten. Den Abschluss Ihrer gestalterischen Arbeit bildet die Umsetzung der Idee.
Eingangsvoraussetzungen
Die Ausbildung Gestalter*in für visuelles Marketing findet im dualen System statt. Das heißt die praktischen Fertigkeiten werden in einem Ausbildungsbetrieb vermittelt und die Theorie in der Schule.
Deshalb ist ein Ausbildungsvertrag Voraussetzung für den Besuch der Berufsschule.
Es sollten folgende Eigenschaften auf Sie zutreffen:
- Kreativität und Sinn für Ästhetik
- Zeichnerische Fähigkeiten
- Handwerkliches Geschick
- Räumliches Vorstellungsvermögen
Beschulung
Die Beschulung wird von kompetenten und erfahrenen Fachkolleg*innen in den Fächern Gestaltung, Marketing, EDV, berufsbezogene Mathematik, Wirtschaft/Politik sowie technisches Zeichnen, Werkstofftechnologie und den allgemeinbildenden Fächern begleitet. Ferner sind die schuleigenen Werkstätten wie Tischlerei, Buchbinderei und Fotolabor zu erwähnen, in denen theoretisches Wissen praktisch angewendet und vertieft wird.
Der Unterricht findet an ein bis zwei Tagen in der Woche statt. Im zweiten Ausbildungsjahr muss eine Zwischenprüfung abgelegt werden. Grundsätzlich dauert die Ausbildung drei Jahre und endet mit der Abschlussprüfung vor der IHK. Eine Verkürzung der Ausbildungszeit auf zweieinhalb Jahre ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
Die Berufsabschlussprüfung besteht aus zwei Teilen und wird vor der IHK zu Essen, MH a. d. Ruhr und Oberhausen abgelegt:
1. Dreiteilige schriftliche, theoretische Prüfung:
- Visuelle Verkaufsförderung
- Projektplanung u. -steuerung
- Wirtschafts- und Sozialkunde
2. Dreiteilige praktische Prüfung:
- Konzeption
- Umsetzung (Schaufenster, Messestand, POS, Event etc.)
- Fachgespräch
Nach Beendigung der Ausbildung ist es möglich am Berufskolleg Ost der Stadt Essen den Fachhochschulabschluss im Bereich Gestaltung zu absolvieren. Die Dauer hierfür beträgt ein Jahr. Somit stünden einem Studium z.B. in den Bereichen Retail Design, Kommunikationsdesign oder Architektur alle Türen offen.
Ansprechpartner*in
Frau Corapi, Bildungsgangleitung
a.corapi@bko-essen.de
Frau Schipper, Abteilungsleitung
s.schipper@bko-essen.de
Downloads & Links
Arbeitsagentur: Gestalter*in für visuelles Marketing
Abteilung Holztechnik & Gestaltung
Tischler*n
Berufsbild
Den natürlichen Werkstoff Holz in Form bringen! Hinzu kommt die Verarbeitung spezieller Werkstoffe wie Glas, Metall, Stein, Kunststoffe und besondere Holzwerkstoffe. Tischler*innen arbeiten mit modernen, teilweise computergesteuerten Maschinen. Und dennoch ist präzises traditionelles Handwerk ein fester Bestandteil der Tischlerarbeit.
Individuelle Einzelmöbel, ganze Inneneinrichtungen, die Montage von Fenstern, Türen und Treppen, sowie der Einbau von Raumteilern und Wand- und Decken-Verkleidungen gehören ebenfalls zu den Tätigkeiten des Tischlers.
Eingangsvoraussetzungen
Die Ausbildung im Tischlerhandwerk findet im dualen System statt. Das heißt die praktischen Fertigkeiten werden in einem Ausbildungsbetrieb vermittelt und die Theorie in der Schule.
Deshalb ist ein Ausbildungsvertrag Voraussetzung für den Besuch der Berufsschule.
Der Unterricht findet in drei bis vier-wöchigen Schulblöcken statt. Darüber hinaus müssen in der gesamten Ausbildungszeit sechs überbetriebliche Lehrgänge und eine Zwischenprüfung absolviert werden.
Grundsätzlich dauert die Ausbildung drei Jahre und endet mit der Gesellenprüfung. Eine Verkürzung der Ausbildungszeit auf zweieinhalb Jahre ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
Beschulung
Die Beschulung wird von kompetenten und erfahrenen Fachkolleg*innen in den Fächern Technologie, EDV, Fachrechnen, Gestaltung, CAD/CAM, Wirtschaft sowie technisches Zeichnen nach DIN 919 und den allgemeinbildenden Fächern begleitet.
Wir arbeiten mit dem branchenspezifischen CAD-Programm Pytha. Alle SchülerInnen erhalten für die Dauer der Ausbildung eine Lizenz, mit der sie das Programm auf einem privaten Windows-Rechner installieren können. Passende Bibliotheken stellen wir den SchülerInnen auf der Lernplattform Moodle zur Verfügung.
Unterstützend und besonders zu erwähnen ist die schuleigene Tischlerei, mit einer modernen Ausstattung und eigener CNC. So ist eine enge Verzahnung und Vertiefung der theoretischen Inhalte gewährleistet. Im Projektunterricht werden zusätzlich prüfungsrelevante Inhalte vermittelt.
Die Berufsabschlussprüfung besteht aus zwei Teilen:
- Schriftliche Prüfung in den berufsbezogenen Fächern
- Praktische Prüfung bestehend aus: einem Möbelstück, welches im Ausbildungsbetrieb gebaut wird und dem Handstück, welches in der ÜBL-Stätte angefertigt wird.
Nach Beendigung der Ausbildung ist es möglich am Berufskolleg Ost der Stadt Essen den Fachhochschulabschluss im Bereich Holztechnik zu absolvieren. Die Dauer hierfür beträgt ein Jahr. Somit stünden einem Studium der Holztechnik oder Architektur alle Türen offen.
Auch der Besuch der Meisterschule oder die Ausbildung zum Techniker sind möglich. Letzteres zum Beispiel in der Fachschule für Bautechnik an unserer Schule
Ansprechpartner*in
Herr Kornberger, Bildungsgangleitung
s.kornberger@bko-essen.de
Frau Schipper, Abteilungsleitung
s.schipper@bko-essen.de
Downloads & Links
Verzeichnis der Ausbildungsbetriebe der Tischlerinnung Essen
Anforderungen an das Gesellenstück
Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten
Abteilung Holztechnik & Gestaltung
Raumausstatter*in
Berufsbild
Als Raumausstatter (m, w, d) entwickeln, planen und montieren bzw. gestalten Sie Fensterdekorationen einschließlich Licht-, Sicht und Sonnenschutz, Sie erneuern oder stellen Polstermöbel her. Des Weiteren gestalten Sie Decken und Wände und bereiten Böden vor, um diese anschließend mit Teppichboden oder elastischen Bodenbelägen auszustatten bis hin zur Verlegung von Laminat oder Fertigparkett. Außerdem lernen Sie Wohn- und Arbeitsräume mit den richtigen Stoffen in harmonischen Farbzusammenstellungen auszustatten. Sie beraten Kunden und überzeugen diese durch Ihr erworbenes Fachwissen von Qualitäten und Ausführungen.

- gestalten Räume nach Kundenwünschen,
- gestalten und belegen Wand-, Decken- und Bodenflächen,
- gestalten und verlegen unterschiedliche Bodenbeläge,
- gestalten, fertigen und montieren Raumdekorationen,
- fertigen und montieren Licht-, Sicht- und Sonnenschutzanlagen,
- fertigen Polster und setzen Polstermöbel instand,
- beraten Kunden hinsichtlich der Gestaltung,
- be- und verarbeiten Werk- und Hilfsstoffe,
- prüfen bauliche Voraussetzungen vor Ort,
- bereiten Untergründe vor,
- legen selbständig Arbeitsschritte, Arbeitsmittel und Arbeitsmethoden fest,
- erstellen Arbeitsunterlagen,
- führen Messungen durch,
- nehmen qualitätssichernde Maßnahmen vor,
- beurteilen und dokumentieren Arbeitsergebnisse,
- berechnen die Kosten der erbrachten Leistung,
- richten Arbeitsplätze ein,
- ergreifen Maßnahmen zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie zum Umweltschutz,
- wenden Informations- und Kommunikationstechniken an,
- verwenden und warten Werkzeuge, Geräte und Maschinen
Eingangsvoraussetzungen
Die Ausbildung zum/zur Raumausstatter*in findet im dualen System statt. Das heißt die praktischen Fertigkeiten werden in einem Ausbildungsbetrieb vermittelt und die Theorie in der Schule.
Deshalb ist ein Ausbildungsvertrag Voraussetzung für den Besuch der Berufsschule.
Die vielseitige, kreative, praxisbezogene 3-jährige Ausbildung umfasst sowohl den handwerklichen, praktischen Teil im Betrieb als auch den schulischen, theoretischen Teil im Berufskolleg.
Der Unterricht findet an ein bis zwei Tagen in der Woche statt. Darüber hinaus müssen in der gesamten Ausbildungszeit überbetriebliche Lehrgänge und eine Zwischenprüfung absolviert werden.
Grundsätzlich dauert die Ausbildung drei Jahre und endet mit der Gesellenprüfung. Eine Verkürzung der Ausbildungszeit auf zweieinhalb Jahre ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
Beschulung
Die Beschulung wird von kompetenten und erfahrenen Fachkolleg*innen durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet in Teilzeitform statt und setzt sich zusammen aus dem berufsbezogenen Bereich
- Auftrags- u. Arbeitsprozesse: Lernfelder 1, 5 und 11
- Herstellungs- und Präsentationsprozesse: Lernfelder 3, 6, 8 und 9
- Gestaltungsprozesse: Lernfelder 2, 4, 7, 10 und 12
- Wirtschafts- und Betriebslehre
sowie dem allgemeinbildenden Bereich
- Deutsch/Kommunikation
- Politik
- Sport/Gesundheitsförderung
- Religionslehre
Die Lerninhalte werden in der Schule kompetenz- und handlungsorientiert in Lernsituationen vermittelt, z. B.:
- „Verlegung eines gewebten Teppichbodens auf einem Nutzboden”
- „Montieren einer auf Leisten angebrachten textilen Wandbekleidung in einem Konferenzraum”
- „Entwurf, Anfertigung und Montage gebogter Fensterdekorationen für diverse Fenster eines Hotels“
- „Polsterung eines Hockers mit Federkern und einem handaufgelegten Fassonpolster“
- „Anbringen einer innenliegenden Sicht- und Sonnenschutzanlage”.
Ein derart organisiertes Lernen stellt die berufliche Handlung in den Mittelpunkt und schließt die verschiedenen Dimensionen der Handlungskompetenz (u.a. Fachkompetenz, Methodenkompetenz, ökonomische und ökologische Kompetenz) mit ein.
Der Berufsschulunterricht wird ergänzt durch Unterrichtsgänge, die Theorie und Praxis miteinander verknüpfen (z. B. Besuch der Anker-Teppich-Werke in Düren oder der Firma Teba, Sicht- u. Sonnenschutz in Duisburg, Besuch einer Weberei, eines Textilmuseums, berufsbezogener Ausstellungen, Messebesuche u.a.).
Die räumliche Ausstattung ist außerordentlich gut und weist u.a. verschiedene für Polster-, Dekorations- und andere Arbeiten ausgestattete Werkstatträume auf. Hier finden auch die überbetrieblichen Lehrgänge statt. In einem gut ausgestatteten Computerraum kann von den Schülerinnen und Schülern berufsbezogene Software angewendet werden.
Besonderes Augenmerk legen wir auf die enge Zusammenarbeit des Berufskollegs Ost der Stadt Essen mit der betrieblichen Ausbildung. Diese Kooperation mit den betrieblichen und auch überbetrieblichen Ausbildern gewährleistet fundierte theoretische Erarbeitung und handwerkliche Qualifizierung.
Lernfelder im 1. Ausbildungsjahr:
LF1: Arbeitsabläufe planen und den Arbeitsplatz einrichten
LF2: Flächen gestalten
LF3: Objekte herstellen
LF4: Räume gestalten
Lernfelder im 2. Ausbildungsjahr:
LF5: Verarbeiten von nichttextilen Bodenbelägen
LF6: Herstellen von Polsterungen
LF7: Herstellen und Montieren von Fenster- und Raumdekorationen
LF8: Tapezieren von Wand- und Deckenflächen
Lernfelder im 3. Ausbildungsjahr:
LF9: Verarbeiten von textilen Bodenbelägen
LF10: Instandsetzen von Polstermöbeln
LF11: Montieren von Licht-, Sicht- und Sonnenschutzanlagen
LF12: Bespannen von Wand- und Deckenflächen
Unterrichtstage und -zeiten
Montag: 1. Lehrjahr, Unterstufe
Dienstag: 2. Lehrjahr, Mittelstufe
Donnerstag: im ersten Schulhalbjahr Mittelstufe, im zweiten Schulhalbjahr Unterstufe
Freitag: 3. Lehrjahr, Oberstufe
Zeiten: 07:45 – 09:15, 09:35 – 11:05, 11:25 – 12:55, 13:15 – 14:45 Uhr
Weiterbildungsmöglichkeiten
Wir unterstützen Sie bei den vielfältigen Möglichkeiten – sprechen Sie uns einfach an!
Mit Ihrem erfolgreichen Berufsschulabschluss und der erfolgreichen Gesellenprüfung erhalten Sie das Berufsschulabschlusszeugnis und damit
- den Hauptschulabschluss nach Klasse 10a (Sek. I). oder
- die Fachoberschulreife unter bestimmten Voraussetzungen und damit die Zugangsberechtigung in die Klasse 12 der Fachoberschule mit dem Ziel der Fachhochschulreife
Ihren Gesellenbrief als Sprungbrett Ihrer Weiterbildung zum:
- Meister
- Gestalter im Handwerk
- Einrichtungsberater
- Restaurator im Handwerk
- geprüften Fachmann für kaufmännische Betriebsführung
- Betriebswirt
- Techniker bzw. zur Technikerin der Fachrichtung Raumgestaltung
- Innenarchitekten
- … und vieles mehr…
Ansprechpartner*in
Frau Vor, Bildungsgangleitung
m.vor@bko-essen.de
Frau Schipper, Abteilungsleitung
s.schipper@bko-essen.de
Downloads & Links
Arbeitsagentur: Raumausstatter*in
