Ein Zeitzeuge des 2. Weltkrieges besuchte die Tischler*innen im Politikunterricht

Veröffentlicht von BKO am

Die Aufarbeitung der deutschen Geschichte im dritten Reich sorgte bei den Auszubildenden Tischlern und Tischlerinnen der Mittelstufe für große Erschütterung und warf viele Fragen auf.
Eine Schülerin meinte, es wäre doch sehr hilfreich und spannend von einem Zeitzeugen zu erfahren, wie man sich das Leben der deutschen Bevölkerung jener Zeit vorstellen kann. Sie konnte Ihren Großvater überzeugen erstmalig von seiner Kindheit und Jugend in den 30er und 40er Jahren des letzten Jahrhunderts zu berichten.


Die Schülerinnen und Schüler erstellten im Vorfeld einen Fragenkatalog, worauf Herr Haneke (96) seinen Bericht aufbaute. Er berichtete  eindrucksvoll u.a. von der frühen Bombardierung der Essener Schulen, seinem daraus folgendem Wechsel an eine Schule in Regensburg, seiner Zeit in der Hitler-Jugend, seinen Aufgaben als Flakhelfer und seiner Erfahrungen als französischer Kriegsgefangener.

Besonders nahegehend war für die Schülerinnen und Schüler die Erkenntnis, dass er etwa in ihrem Alter war, als er nach 3,5-jähriger Gefangenschaft wieder nach Hause durfte.